Psychologische Beratung Elsdorf - Genogramm

Genogramme sind individuelle, ganz persönliche Fingerabdrücke eines einzigartigen Menschen. Auf den ersten Blick nichtssagende, scheinbar leblose Linien oder komprimierte Linien.

Dennoch verbergen sie einen Schatz an Geschichten und Mythen, Erfahrungen und Wissen, Gefühlen, Hoffnungen und Ängsten, Beziehungen und Bindungen eines ganz bestimmten Menschen.

Sie offenbaren grundlegende familiäre Strukturen und spezifische Familienmuster. Über Generationen hinweg entwickelte Normen und Werte einer Familie üben starken Druck auf die Familienmitglieder aus.

Es handelt sich meist um unverarbeitete Konflikte in früheren Generationen, die in das Hier und Jetzt der Kernfamilie hineinragen. Sämtliche emotionale Erfahrungen werden unbewusst durch viele intrafamiliäre Übertragungsprozesse an die jeweilige Kindergeneration weiter gegeben. Sie werden "vererbt". Dies geschieht durch erlernte Kommunikationsstile, Projektionen, Delegationen, Introjektionen, die in unserem Unbewussten gespeichert sind, und ein entspanntes und behütetes Miteinander in der Familie verhindern.

Diese Konflike wiederholen und potenzieren sich von einer zur nächsten Generation, bis sie symptomatisch werden.

In der Genogrammarbeit sollen die eigenen Bedürfnisse, familiäre Verstrickungen offen gelegt und der intrafamiliäre Wiederholungszwang unterbrochen werden. Hierzu leitet der Berater den Klient bei der Betrachtung des Mehrgenerationen-Genogramms in der Form an, dass er den Konflikt dort wahrnimmt, wo er tatsächlich liegt (möglicherweise in der vorherigen Generation) und nicht dort, wo er auf Grund von Projektion verschoben ist.

Meine Aufgabe sehe ich darin, Menschen zu helfen, sich neu zu definieren, alte Muster abzulegen und eigene verborgene Persönlichkeitsanteile zu aktivieren.

Aus dem familiären Geflecht kann niemand aussteigen. Jeder bleibt immer das Kind seiner Eltern oder der Ehepartner und ist verwurzelt in die Geschichte seiner Lebensumstände. Die Familie ist das machtvollste Beziehungsgeflecht in das Menschen geraten. Kommt dieses ins Wanken und droht übermächtig zu werden erscheint die Lebenssituation erdrückend.

Hier sind Anstöße und Anleitung von professioneller Seite wertvolle Hilfen.

ist die Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses innerhalb der Familie und die emotionale Unterstützung der Familienmitglieder untereinander,

die kurzzeitige Entwicklung von Bewältigungs-und Problemlösungsstrategien in unterschiedlichen Lebenszyklen, schwierigen Situationen und Übergangsphasen innerhalb von familiären Zusammenhängen.

die Prävention von Verhaltensschwierigkeiten und psychischer Erschöpfung.

die Vermeidung von Pathologisierung des Einzelnen die Erweiterung von Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten im System


Der systemische Berater/in betrachtet den Klienten als „Experten in eigener Sache“, der grundsätzlich über ausreichendes Wachstumspotential und Selbstheilungskräfte verfügt. Er unterstützt im Dialog die Suche nach Bedingungen, unter denen der Klient seine vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen aktivieren kann, um eigenverantwortlich und selbstorganisiert zu seinen individuellen Lösungen und Zielen zu gelangen.

Der systemische Ansatz bedient sich u.a. folgender Methoden:

Arbeit mit Genogrammen,
Familienstellen und der Betrachtung des Familienbretts.
Wann kann eine systemische Beratung sinnvoll sein?

  • Eheprobleme einschließlich Trennung und Scheidung
  • Pflegefamilien, Adoption und verwandte Themen
  • Familiäre Lebenszyklen und Lebensberatung in Übergangsphasen
  • Förderung der Erziehungskompetenzen von Eltern und Familienfunktionalität Schulische Probleme
  • Berufsbedingte Schwierigkeiten Zerrüttung von Familien aufgrund von sozialen, politischen oder religiösen Konflikten
  • Stabilisierung der psychischen Gesundheit