Psychologische Beratung Elsdorf - Familienstellen

Das Familienstellen bzw. die Systemaufstellung werden als weiterentwickelte Methoden der Familienskulptur nach Virginia Satir in der systemischen Therapie angewendet, um dem Klient zu ermöglichen, Familienbeziehungen nonverbal darzustellen und zu erkennen.

Oft bemerken wir erst spät, dass wir Blockaden haben, die uns daran hindern ein glückliches Leben zu führen, die uns in unserer Weiterentwicklung ausbremsen und uns keinen realistischen Blick auf die uns umgebenden Systeme erlauben. Wir haben keine Erklärung dafür, mühen uns erfolglos ab und geben uns die Schuld an Missgeschicken und Versagen.

Das macht traurig, wütend, hilflos und müde. Man hat das Gefühl festzustecken.

Es ist erforscht, das ca. 80 % der (Partner-) Konflikte im Leben ihren Ursprung im Familiensystem haben und nicht im eigenen Leben. Dies ist auf nicht gelöste Konflikte in den vorherigen Generationen zurück zu führen, die zu weitreichenden Verstrickungen in einem Familiensystem führen. Die Auswirkungen prägen und bestimmen unser Leben, unsere Denk-und Handlungsstruktur.

So lange, bis wir sie anschauen und erkennen.

Mit Hilfe eines fachkundigen, einfühlsamen Aufstellungsleiter kann ein recht wirklichkeitsgetreues Abbild der Gefühlsbeziehungen und der Ordnung innerhalb einer Familie entstehen und somit o.g. Verstrickungen aufgedeckt werden.

Einengende Bindungen können sein:

  • Sich ausgeschlossen fühlen oder
  • sich verantwortlich fühlen für eine andere Person im System.
  • Auch "Schuld" ist ein Thema.
  • Minderwertigkeit und nicht liebenswürdig, untalentiert und wertlos.

Ziel ist es, diese einengenden Bindungen und Verstrickungen auf eine gute Art und Weise zu lösen.


Wie funktioniert eine Aufstellung in der Praxis?

Ein Aufsteller, also jemand der z. B. sein Herkunftsfamiliensystem anschauen möchte, wählt Darsteller aus der Gruppe als Stellvertreter für die einzelnen Familienmitglieder und jemand für sich selbst aus und bringt sie nach seinem inneren Bild in eine Position zueinander. Diese werden dann nach ihrem Befinden und sonstigen Wahrnehmungen befragt, werden evt. durch fehlende ausgeschlossene Familienmitglieder (z. B. Totgeburten, Abtreibungen, im Krieg gebliebene ...) ergänzt und verändern solange ihre Position, bis sich jeder einzelne im Gefüge wohl fühlt, dann stellt sich der Aufsteller selbst in das erarbeitete Lösungsbild hinein. Verschiedene Lösungssätze und Ordnungsprinzipien innerhalb der Darsteller bringen das Familiengefüge zu einer harmonischen Einheit.